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Studieren im Ausland* D# \9 z# C0 ]% j* v s
Grenzkontrollen für Studenten 8 G" d5 l: Q( Q* Y, R: AImmer mehr deutsche Studienanfänger drängen ins Ausland. Dort will man den Zugang beschränken. Der europäischen Idee vom offenen Hochschulraum läuft das zuwider." B! A3 x$ s' s
0 X. s, S5 z* R: [( w$ K3 A & M( z+ s( g% M+ I3 j; EWie aus einer Zweckgemeinschaft eine Liebesbeziehung erblühen kann, hat Anna Dobler erfahren: „Ich bin nur nach Salzburg gekommen, weil meine Abiturnote zu schlecht für einen Studienplatz in München war“, erzählt die 24-jährige Studentin der Kommunikationswissenschaft. „Geblieben bin ich wegen der netten Leute hier.“ Weil ihr die Universität Salzburg einen zugangsfreien Studienplatz bot, kam die aus Bayern stammende Anna Dobler vor vier Jahren ins Nachbarland Österreich. „Nach dem Bachelor hätte ich nach München zurückgehen können, aber jetzt habe ich hier einen Freund und fühle mich total wohl.“ Wenn sie später keine Stelle in Österreich bekomme, sagt sie, dann könne sie sich vorstellen, wieder nach Deutschland zurückzugehen. 3 t) B; H' @" k7 A$ l7 S2 e: S3 m7 U% Z) f, Z" ?
Im vergangenen Jahr haben rund 7000 Deutsche ein Studium in Österreich begonnen. Ihre Zahl ist so stark gewachsen, dass der Zustrom inzwischen als bedrohlich wahrgenommen wird: Von einer „Überschwemmung durch deutsche Studenten“ warnte zuletzt die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und forderte Ausgleichszahlungen von Deutschland. An den Medizinuniversitäten in Wien, Graz und Innsbruck ließ die österreichische Regierung schon vor vier Jahren 75 Prozent der Studienplätze für Österreicher reservieren.