/ O/ N. W$ T8 i5 M 一年半前,德国“明镜周刊”以四版的篇幅刊登了一篇署名阿德丽娜.冯-席拉赫(Ariadne von Schirach)的文章,标题叫做:过度“性奋”的社会-从色情到颓萎。文章以大胆、犀利、嘲讽的语调揭示了现代西方社会这样的一个奇怪现象-在一个人们处处被包围在色情刺激之中的时代,女人陷入了传统与解放之间的窘境,男人失去了猎艳的勇气,男女在一起失去了造小孩的兴趣。文中一句经典的话:“当一个人只是在电脑屏幕前脱下裤子或拉起裙子,那么这个人对伴侣关系是没有兴趣的。”"Wernur noch mit heruntergelassenen Hosen oder hochgezogenem Rock vor demRechnersitzt, hat kein Interesse mehr an Partnerschaft."* @7 C4 b) j$ O h
7 b: H$ z4 }0 b2 {2 v( n舌头让乳头摆脱自卑 w& @" k# \8 t 此文在德国引起轰动,人们此前只知道巴尔铎.冯-席拉赫(Baldur von Schirach),是臭名昭著的“希特勒青年军”的创始人,在著名的纽伦堡审判中被判处20年监禁。阿德丽娜.冯-席拉赫果然就是这个纳粹战犯的孙女,她今年才28岁,目前在柏林自由大学学习哲学、心理学和社会学。精明的出版商看到了“纳粹孙女+金发美女+色情”的卖点,于今年三月初推出她的处女作“围着欲望跳舞(DerTanzumdie Lust)”。3 w- y0 f2 f* _2 E! }7 b
; R/ j' r3 T" z+ v, w “围着欲望跳舞”将她一年半前的奇文加以发挥,以更加大胆、直率、机智和夸张的风格谈色论性。譬如:“我的乳房很小,当我还是10几岁的女孩时,我因此而在性上受到压抑,这对我来说是惨痛不堪的经历。我不知道我是什么时候开克服这一障碍的。我只记得,我逐渐学会了敢赤裸上身在露天晒太阳,记得男人用手捧起我的乳房,夸它漂亮和独特,并用舌头让我的坚硬的乳头摆脱所有的自卑。”类似的“妙语”还有:“看一部色情片而不性勃起,这几乎是不可能的”;“色情让我们体验到一种存在的连续性,这种体验不是宗教的,却是与上帝有关的。操,就是一种祈祷。” 3 |! D" Y4 }+ N( Q2 @ 6 F4 B+ V# j) h! F反色情的“色情书” $ G* \ }4 b0 ?- l, a0 X4 H1 I7 f 如果说阿德丽娜.冯-席拉赫是在宣扬色情,那就大错特错了。其实,“围着欲望跳舞”是一部“反色情”的“色情书”。她对自己本人的描述是:“我不是人们常说的那种猎逐男人的女人。”但是,阿德丽娜也不是那种“老实的女人”。她说,性与爱是一代人最为关注的中心话题,这“一代人”包括很广:“在我眼里,从25岁到45岁的人只有两类人。一种是出去约会,一种是不出去约会。一种是喝酒、疯狂派对和磕药五毒俱全,一种是这几样什么都不沾。”阿德丽娜自己当然属于前一种。 7 L4 D6 u @3 Q D6 Y6 r% k g+ u/ t3 x0 j& h3 Q$ p- K! O
阿德丽娜代表了一种柏林新人类的生活方式,他们与普通的上班族不同,而是一群自由职业者,有时间有精力也有钱出没酒吧和夜总会,谈不上富有但也没缺过钱,“围着欲望跳舞”写的就是这些人的猎艳生活,这本书简直就可以叫作“欲望柏林城市(SexandtheBerlin City)”。新人类越放纵,就越失去了爱的能力。作为局内人的阿德丽娜最能了解“欲望城市”里唱的是什么戏。- G9 l% e0 y3 w/ m4 X) o; K
& A# L9 p$ e4 h7 c6 R* t/ w„Der Tanz um die Lust“ 3 V- r4 c! c; N: g$ y) P2 V I1 U# F! w+ d: I0 e( i! W. u
Sex als Gebet3 b* p# B& h$ c, e) }: Y' |
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27. Februar 2007 w) y, H! s- e3 ] Sie ist jung, blond und die Enkelin eines Großnazis,undsievermutet, dass es auch mit diesem Vermarktungspotential zu tun hat,dasssiefür ihr erstes Buch einen beachtlichen Vorschuss erhalten hat. Abervorallemschreibt sie über Sex, und das so drastisch, offen und intelligent,dassmansich beim Lesen fühlt, als stehe man nackt vorm Spiegel. ( P; o9 E. V' r/ H, K! }) b0 W: b/ ] E9 ^0 b
„Es ist fast unmöglich, einen Porno anzusehen und davon nicht erregtzuwerden“,heißt es da zum Beispiel. Oder: „Meine Brüste sind klein. Alsichein Teenagerwar, führte ich alle sexuellen Zurückweisungen auf meinenMangelan Oberweitezurück. Ich züchtete ein entzückendes Trauma, und esfällt mirschwer, michdaran zu erinnern, wann ich es ablegte. Ich weiß nur,dass ichirgendwann damitanfing, mich oben ohne zu sonnen, dass Männer,meine Brüstein ihren Händenwiegend, ihre Schönheit und Eigentümlichkeitpriesen, dassZungen meine Nippelfreisprachen von allem Verdacht.“ Etwasspäter steht da:„Durch die Erotikkönnen wir Teil an etwas nehmen, das Batailleals Kontinuitätdes Seins beschreibt,etwas, das nicht religiös, aber göttlichist. Fickenals Gebet.“ 0 t- n- k' }( Y: W8 q6 d : B2 f; N/ a' D& d# G# r' ISie formuliert schnell und analytisch präzise0 M6 T7 E' g4 l5 [. P. T
* l+ F- j! F# }3 R* X: \ k Ariadne von Schirach sitzt in einer Eckkneipe in Berlin-Mitte undbestelltsicheinen Kaffee. Sie sieht jünger aus, als sie mit ihren 28 Jahrenist,ihrenGroßvater, den Kriegsverbrecher, hat sie nie kennengelernt. DieblondiertenHaaresind brav zurückgebunden, weiße Bluse, weiße Weste, Turnschuhe,eindezentes,aber genaues Make-up. # u. D/ }1 o$ } |3 O9 V- \% E0 U' w8 C2 p" S$ T) z
Sie ist auf unscheinbare Weise hübsch. Nur ihre Art zu reden fälltsoaufwie die tomatenroten Fingernägel. Sie formuliert schnell, originellundanalytischpräzise, man hört, dass sie Philosophie studiert hat. Dabeigehtes erstaunlichwenig um Sex. Die Autorin sagt: „Mein Hauptthema ist:Washeißt es, jetzt geradeam Leben zu sein? Wie gehen wir miteinander um?“2 N0 x# _& Z' P% j1 f5 g: m+ f7 T% g
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Das ganze Sinnen und Sein gilt der ewigen Balz ! ^, d( t Y, [% ^, e0 G5 Q4 s* |8 A! T
In ihrem Buch „Der Tanz um die Lust“, das nächste Woche erscheint(GoldmannVerlag,14,95 Euro), stilisiert Ariadne von Schirach Sex und Liebezum Dreh-und Angelpunkteiner ganzen Generation. Dabei hält die geborene Münchnerinnichtsvon demüblich gewordenen Generationengeschwätz. „Ich denke, dasses nur zweiArtenvon Leuten zwischen fünfundzwanzig und fünfundvierzig gibt.Solche, dieausgehen,und solche, die nicht ausgehen. Solche, die trinken,feiern, Drogennehmen,und solche, die es nicht tun“, schreibt sie. 7 \, C6 Z5 k7 E$ B0 L2 C& c9 y% \1 F& E9 t
Sie selbst gehört - natürlich - zur ersten Gruppe und - natürlich-spieltihr Buch in Berlin-Mitte, denn wo sonst können sich aufgebrezelte,szenebewussteBerufsjugendlicheso hartnäckig die Nächte um die Ohren schlagen,ohne jemit der Realität inKonflikt zu geraten. Nie kämpft „König Gunter“mit Müdigkeit.Nie muss „SusiPop“einen Zwölfstundentag durchstehen oderdie Ich-Erzählerinaus Geldnot auf ihrenfünften Wodka verzichten. Das ganzeSinnen und Seinder Protagonisten, dieaus dem privaten Umfeld der Autorindestilliert sind,gilt der ewigen Balz.# ]" @6 c- T s6 p* k1 m8 L
+ j3 K E! J6 a- uAnsprüche an Partner steigen ins Unermessliche0 i- R/ n4 L- P
2 _% r2 p1 k/ E* ~2 K Das liest sich, als sei man in eine deutsche Version von „Sex andtheCity“geraten und kann ähnlich vergnüglich sein. Mitunter nervt es auch.Relevanzgewinntdiese Jagd nach Erfüllung, weil sie eingebettet ist in grundsätzlicheBeobachtungenüberdas grassierende Unvermögen, Beziehungen einzugehen. DieFiktion dientnurdazu, ein essayistisches Feuerwerk zu erden. 2 e% R% O7 u- @* n3 O & N9 P# t* [0 [( _* S+ { Von Schirachs provokanteste These: Wir leben in einer Welt, die immerpornographischerwird,und das nicht nur, weil der Konsum von Pornos zunehmendweniger tabuisiertist.„Übergeil“ nennt sie die nackten Körper auf den Reklametafeln,die unsüberallund ständig verleiten, uns selbst auf sexy zu trimmen, währenddieAnsprüchean potentielle Partner ins Unermessliche steigen.4 ~5 I9 w" l, m, e) U; ?
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„Realität, die einem die Luft abschnürt“* i* H: X$ C' W) h
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„Woher kommen denn die Bilder?“, fragt Ariadne von Schirach und argumentiert:„DiePornoindustrieist die größte Sichtbarkeitsmaschinerie, wenn es um Sexgeht.Da ist eine ganzeigene Bildwelt geschaffen worden, um das Problemzu lösen,wie man Lust sichtbarmacht.“ Hippe Outfits. Lässige Looks undPosen. VerführerischeBewegungen -für die Autorin entstammt diese ganzeIkonographie dem Porno.' s& h) z7 G f; W* D, a* z
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Selbst „guter Sex“, wie Frauenzeitschriften ihn beschwören, habe mitseinerDramaturgieaus Anfang, Höhepunkt und Ende einschlägige Vorbilder.Das erzeugeDruck, dieeigene Sexualität in ein Raster zu pressen. Ariadnevon Schirachsagt: „Manchemögen Pornos, ich kann damit nicht viel anfangen.Das ist Geschmackssache.Aberdie Menschenbilder im Porno sind schlecht.Und dieses Menschenbild gehtum,es mäandert und wird stärker. Da wird eineRealität erzeugt, die einemdieLuft abschnürt.“5 H( G ]; F& Z& F+ R
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Schluss mit dem „Optimierungswahn“ - \6 m2 c& P6 | W ; e+ D; ~% c, P0 f8 `' F Diesen „Objektivierungsstrategien“, wie von Schirach gern sagt, setztsiedasPrinzip der Subjektivierung gegenüber. Damit meint sie eine Formder Sexualität,diesie Erotik nennt: „das, wo wir anfangen“. Persönlich,einzigartig, selbstbestimmtundfrei von dem Zwang, Normen zu entsprechen.So flirten sich SusiPop undCo.von einem One-Night-Stand zur nächsten Affäre,sind dabei aber nur mäßigglücklich.( P3 s6 e+ Y1 i, K7 k
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Von Schirach hält eine altmodische Form der Erlösung parat. „Die LiebeisteinAusblick, weil sie eine der letzten Verheißungen ist. Und Liebe hatetwasmitEntscheidungen zu tun.“ Schluss mit dem „Optimierungswahn“ nachdem Prinzip„eskönnte ja jemand Besseres warten“ oder „es gibt noch anderehübsche Söhne“!! G' j" t$ s) l# L2 p6 V* o
. h: g# x9 d, a: T4 d4 x„Frauen suchen aus. Immer“9 L1 z9 W* j8 | H8 t+ k
8 }+ C7 z- n0 y, X Wer die spätadoleszente Welt der Ariadne von S. hinter sich gelassenhat,magDiagnose und Rezept belächeln, der Gattin Rosen kaufen, die Füßeabendsaufdie Couch legen und am nächsten Morgen ins Büro hasten. Wer sichaberhineindenkenmag in die schönen, selbstbewussten Prä-Dreißigerinnen,für dieEhrgeiz, Selbstverwirklichungund Vergnügen zusammengehören, diehinreißendsind, aber leider single, sollteaufmerken. , a4 N2 w) @( n+ D$ @& q5 b" J2 `& @" j, ?- E6 Q
Warum ist es so schwer für die Töchter der Emanzipation, einen Partnerzufinden?Ariadne von Schirach sagt: „Frauen suchen aus. Immer. In der erstenSekunde.Dannaber wollen sich die Männer bemühen. Das ist der erste Fehlerder jungenFrauen.Auch von mir. Man regelt das selbst. Und was passiertmit dem Mann?Er wirdmitgenommen, er wird hinterher angerufen, er soll wiederkommen.Dasnimmt denMännern den Raum, ihre Identität zu inszenieren. Aber Verführungfindetnurstatt, wenn jeder seinen Platz hat.“ 5 I' H: x" N# [! g, D- A7 a$ c$ N) v9 {1 p- C
Ariadne von Schirach trinkt jetzt Grasovka mit naturtrübem Apfelsaft,einenLongdrink,der den Mädels in ihrem Buch - in entsprechender Menge -eine hysterische,zumMythos gerinnende Partynacht beschert. Dazu rauchtsie blaue Gauloises.IhreHände kritzeln den Kosmos ihrer Gedanken in dieLuft.7 j. d4 i6 x' f& w
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„Mir ist eher das Erotische wichtig“" e$ O2 U6 J" m0 T( b
/ E8 B% _- p5 S8 A Wie fühlt es sich an, ein Buch zu veröffentlichen, durch das die FamilievomeigenenLife Changing Sex erfährt? „Das war für mich überhaupt kein Problem.MeinVaterhat das ganze Buch gelesen und korrigiert. Ich würde davon sichernichterzählen.Aber aufschreiben ist etwas anderes.“ / N6 q( m: l _# d$ p) d4 G0 \$ V& ~# k% A; F# H: a6 Q
Sind Sie in einer festen Beziehung? „Es gibt da jemanden, sagen wir mal so.“ 5 P" L! t& R% a1 b3 M' t p, u' K* j6 k1 n+ S; N" H& h
Wer ist „Mulan“, dem Sie Ihr Buch gewidmet haben? „Das ist ein Geheimnis.“) I- N" g q+ c% n% o0 Y
0 t! e2 |% e' q! `1 TWarum? „Einfach so. Ich liebe das Geheimnis. Außerdem gibt es eine Grenze, wenn man ein so privates Buch geschrieben hat.“7 G3 f$ N' M( Q! s+ k
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Wie wichtig ist Sex in Ihrem Leben? „Ach, der hat irgendwie den gutenPlatz,derihm zusteht. Aber mir sind viele Dinge wichtig. Ich bin nichtso die klassischeJägerin.Mir ist eher das Erotische wichtig, ein verführerischesVerhältniszur Welt.Ganz persönlich bin ich der Meinung, dass Sex immensbesser wird,wenn derAkt etwas bedeutet, wenn Liebe dazukommt.“( r* W/ n0 `4 G" v. O% q
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Und woher nehmen Sie in Ihrem Alter die Dreistigkeit, einer beziehungsverwirrtenGesellschafteinenRatgeber zu schreiben? „Das war immer mein Legitimationsproblem“,antwortetAriadnevon Schirach. Sie setzt nach: „Und es ist eher eine Analyse.“ _" L4 i- o5 |. H- ^. r" ` H% r, }3 S" U
Selbstironie zählt zu ihren Stärken 4 e X9 F, Z) |' z2 Z+ {+ ]. u; ?5 ?' t9 ?9 t o
Das genau ist ihr Motor. Sie ergötzt sich an Begriffen und liebt es,derWeltStrukturen abzulesen. Man kann sich vorstellen, wie Ariadne vonSchirachinderselben Eckkneipe mit Freunden sitzt oder morgens um fünf ineiner coolenBaram Tresen hängt und redet, redet, redet. & N7 t, f K# p 8 ?6 [6 u3 T. W0 Z' e „Ich lese so viel. Mein Weltzugang ist das Wort, in allen Formen.Lesen,Denken,Theoretisieren. Schlimm! Eine Plage! Mit zu viel Alkohol!“ Selbstironiezähltzuihren Stärken. Drei Bücher die Woche, seit Jahren schon. Sie verehrtSimonedeBeauvoir, Walter Benjamin, Foucault, Houellebecq. Aber sie verschlingtauchKrimisund Fantasy: „Das ist mein Fernseher, das, was mich runterbringt.“2 X6 z0 O9 U/ P( X3 C
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„Ein Buch, in dem zehn Bücher drin sind“% J. F1 g& d( B7 ~% E6 B& {
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Im Herbst 2005 veröffentlichte Ariadne von Schirach einen Artikelim„Spiegel“,der für Furore sorgte, Literaturagenten neugierig machte undihrso den Vertragfür ihr Debüt verschaffte. Der Artikel konzentrierte sichaufdas Dilemmades weiblichen Begehrens in einer pornographischen Gesellschaft,undbis derText gedruckt wurde, so die Autorin selbst, „habe ich das ungefährachtmalumgeschrieben“.7 L8 p4 w* H1 ^& U1 F7 F
7 I$ b D8 N& n* } Über ihr neues Werk sagt sie: „Es ist ein Buch, in dem zehn Bücherdrinsind.“Sie greift einen Strauß an Debatten auf: vom Wir-wollen-nicht-erwachsen-werdenübersOnline-Datinghin zur Technisierung des Alltags und Geschlechterfragen.IhrArtikel von einstist überzeugender, weil er stringenter ist. AriadnevonSchirach lächelt unbeeindruckt.Das Interview ist vorbei, sie hat einendoppeltenWodka bestellt. Ihr Buchsei eben „total barock“, sagt sie fröhlich.„Es istein wesentlich authentischeresAbbild davon, wie mein Hirn funktioniert.“Dasist der persönlichste Satz desAbends.3 P% Y$ f. v1 B/ k! l3 T0 w
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[ 本帖最后由 日月光 于 2007-3-1 11:51 编辑 ]
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