; D/ n& G* f; i! f1 o5 `- d. b2 A据悉,十多个盛行切割女性生殖器的国家已经颁布了禁止这一习俗的法律,而且越来越多的民众开始意识到这种做法的危害。在肯雅、厄立特里亚、埃塞俄比亚、马里和尼日利亚,切割女性生殖器的事例正在减少。 A1 v8 u: j8 U' p
# e5 A( Z6 P+ ]& g7 G) e5 j0 j. q但是,人口基金说,公众意识的提高,使一些地方出现了一种令人忧虑的新趋势,那就是:父母在女孩年纪更小的时候就让她们接受生殖器切割,以减少她们反抗或抱怨的可能性。此外,还有一些社区试图以减少女性生殖器的切割程度来应对这个问题,而不是彻底放弃这种做法。 4 g: {* O+ q/ Z* L* y! K& K4 n- U7 T5 p4 z) r- K; b
该联合国机构表示,值此「反对切割女性生殖器国际日」,各国应再次正视这个问题,下定决心,加大投入,积极开展预防切割女性生殖器的方案,切实保障女性的性健康和生殖健康权利。 / e8 L& s. s, E& z0 Y( h9 f+ w) J) i
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Der 6. Februar ist Aktionstag 1 J# F/ i1 v4 [# B a! _7 M/ e! [0 t# t2 K- [, P1 v
Genitalverstümmelung:( B3 ]; N! j1 L
Weltweites Verbot gefordert & t- I% |( t% g/ @) u! ~1 RWieczorek-Zeul verurteilt schwere Menschenrechtsverletzungen * M8 w) v0 a8 Y% ^2 G- C 9 K! ]3 Z% A" P& iZum Internationalen Jahrestag gegen Genitalverstümmelung hat Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul ein weltweites Verbot der noch immer verbreiteten Praxis gefordert. "Genitalverstümmelung hat nichts mit Religionsausübung zu tun. Sie ist ausschließlich eine schwere Gesundheitsschäden verursachende Praxis und eine schwere Menschenrechtsverletzung", erklärte die SPD-Politikerin am Montag in Berlin. ! f* I% ~& i6 x/ {7 w % d6 S# P8 P4 h% y& x4 T( m7 q 3 H8 O; O: `, t f% A, A0 I& I t$ Q$ c, q0 ^; X
Anlässlich des weltweit begangenen Tags "Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung" sagte Wieczorek-Zeul weiter, zwar hätten inzwischen zehn Länder die Genitalverstümmelung unter Strafe gestellt. "Doch noch immer ist es in 28 Staaten Afrikas, auf der arabischen Halbinsel und in Teilen Asiens brutale Praxis, Mädchen und junge Frauen auf schreckliche Weise zu verstümmeln".* ~4 M0 d: q; ~/ I
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"Schreckliche Tradition" ) j q0 \ \/ B: l9 b ) E! I* i! G* T% yWeltweit leiden dem Ministerium zufolge etwa 140 Millionen Frauen unter den Folgen. Jedes Jahr würden rund drei Millionen Frauen Opfer "dieser schrecklichen Tradition".7 A4 @& M; S6 _5 J5 V" W
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Die Ministerin kritisierte, hinter der Genitalverstümmelung stehe letztlich der "männliche Wunsch, weibliche Sexualität zu kontrollieren". Neben seelischen Schäden seien die Gefahren für die Gesundheit der Frauen immens. So könnten die Frauen durch die Verstümmelung verbluten. Langfristig könnten die Verletzungen zu Infektionserkrankungen und zu lebensgefährlichen Komplikationen in der Schwangerschaft führen. % z! ~- ` R9 |' y : s: @6 O- I' V& C7 i9 R; d
Starke und unabhängige Frauen & i2 }0 t$ Q6 g( K4 F; K# K2 g6 t- U" v+ \# @4 i/ d
Wieczorek-Zeul verwies auf das überregionale Projekt "Förderung von Initiativen zur Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung", das derzeit in acht afrikanischen Ländern laufe und von ihrem Ministerium unterstützt werde. Dabei werde vor allem durch Aufklärung und in Zusammenarbeit mit örtlichen Würdenträgern erfolgreich Überzeugungsarbeit geleistet. "In unserer gesamten Entwicklungszusammenarbeit stärken wir Frauen in ihrer wirtschaftlichen, politischen und sozialen Stellung.; M" W7 f" o+ w) S) A p% U
8 ^8 T4 |1 j. a3 X0 l# g- q ' ]5 y$ u: \8 l5 M% ~9 D, dStarke und unabhängige Frauen können sich leichter zur Wehr setzen gegen Unterdrückung", sagte die Ministerin. Bisherige Erfahrungen in anderen Bereichen zeigten, dass selbst die Jahrtausende alte Praxis der Genitalverstümmelung innerhalb einer Generation überwunden werden könne.